Strom ohne Schufa -
Stromanbieter wechseln!
Trotz der Liberalisierung der
Energieversorgung nützen immer noch nur wenig Leute die
Möglichkeit, zu einem günstigen Stromanbieter zu wechseln. Die
Preisdifferenzen sind von Anbieter zu Anbieter teilweise sehr
erheblich. Gerade die großen Konzerne profitieren davon und
erwirtschaften von Jahr zu Jahr höhere Gewinne. Denn sehr oft
sind die Preiserhöhungen nicht zu begründen oder zu
rechtfertigen.
Dabei hilft ein Wechsel des Versorgers beim Sparen – das
geht sehr einfach mit einem Stromvergleich im Internet. Gerade
das ist bei ständig steigenden Energiepreisen und den sonstigen
wachsenden Lebenshaltungskosten bei der heutigen
wirtschaftlichen Situation eines großen Teils der Bevölkerung
nötig.
Die Bedenken, bei einer negativen Schufa-Auskunft den
Energieanbieter nicht wechseln zu können, oder nicht mehr zum
alten Stromanbieter zurück wechseln zu können, sind leicht zu
zerstreuen. Im Gegensatz zu vielen Branchen wird in der
Energiewirtschaft (noch) keine Schufaauskunft als Grundlage der
Belieferung eingeholt. Und Ihr örtlicher Energielieferant ist
gesetzlich verpflichtet, an Sie Strom zu liefern.
Ein Wechsel ist nicht nur einfach, sondern auch problemlos
möglich:
Sie suchen sich über das Internet einen günstigeren
Energieversorger als Ihren bisherigen.
Dazu genügt eigentlich die Angabe der Postleitzahl und der
letzte Jahresverbrauch, den Sie auf Ihrer letzten
Jahresabrechnung finden. Sie sehen dann nach kurzer Zeit eine
Liste der in Ihrem Gebiet verfügbaren Anbieter, meist mit allen
nötigen Zusatzinformationen und deren Energiepreise. So können
Sie schnell über die Strompreise Vergleich ziehen.
Suchen Sie sich den günstigsten Anbieter aus, schließen Sie
einen Vertrag ab und binnen kurzer Zeit wird Ihre
Stromversorgung – vollkommen unterbrechungsfrei – umgestellt.
Alles Nötige erledigt nach Vertragsabschluss Ihr neuer
Energieanbieter.
Was Sie bei der Auswahl beachten müssen:
- Schließen Sie keine langfristigen Verträge mit einem
neuen Anbieter ab, damit Sie gegebenenfalls bei einer
Preiserhöhung wieder einen günstigeren Anbieter finden. Es
sei denn, der Vertrag beinhaltet ein Sonderkündigungsrecht
bei Preiserhöhungen.
- Die Kündigungsfrist sollte normalerweise einen, maximal
drei Monate nicht überschreiten.
- Vereinbaren Sie keine Kautionen, Sonderzahlungen oder
festgesetzte Abnahmemengen.
- Auch bei Festpreisangeboten oder absoluten
Niedrigsttarifen sollten Sie vorsichtig sein.
Gut ist es, wenn Ihnen der neue Anbieter für eine bestimmte
Laufzeit eine Preisgarantie anbietet.
Und wenn Sie dann auch noch vernünftig mit der immer teurer
und auch knapper werdenden Energie umgehen, beispielsweise
möglichst vermeiden, Geräte längere Zeit im Standby-Betrieb zu
belassen, können Sie noch zusätzlich Geld sparen.
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